Liegt es an meinen Hormonen?

Hormone machen uns glücklich, traurig, aggressiv oder fürsorglich. Und nicht nur das. Sie steuern, beeinflussen und kontrollieren unseren Organismus in jeder Sekunde unseres Lebens. Meist läuft dies unbewusst ab, manchmal aber auch deutlich spürbar wie z.B. in der Pubertät, bei Schwangerschaften und in den Wechseljahren (auch beim Mann!).

Kennt man die komplexen und verwobenen Zusammenhänge der Hormone untereinander und ihre Bedeutung für die verschiedensten Stoffwechselprozesse, so kommt es einem fast schon wie ein Wunder vor, dass dieses System in der Regel gut funktioniert.

Um so deutlicher spüren wir es, wenn es aus der Balance gerät. Sei es, dass die Schilddrüse erkrankt, die Bauchspeicheldrüse Probleme macht oder Wechseljahresbeschwerden uns das Leben schwer machen. Wir leiden unter diversen Symptomen, sind aber organisch auf den ersten Blick gesund. Viele Faktoren beeinflussen unser Hormonsystem und das nicht immer in der gewünschten Weise. Durch Stress, falsche Ernährung und viele Stoffe in unserer Umwelt, die eine hormonähnliche Wirkung haben, kann das empfindliche Gleichgewicht des hormonellen Zusammenspiels gestört werden. Eine hormonelle Dysbalance entsteht.

Naturidentische Hormontherapie

Sanft – effektiv – frei von Nebenwirkungen

Naturidentische Hormone sind Hormone, deren chemische Struktur, im Gegensatz zu den künstlich hergestellten, absolut identisch ist mit denen, die unser Körper selbst produziert. Ihre Verstoffwechslung und ihre Wirkung sind nicht von der körpereigener Hormone zu unterscheiden. Bei richtiger Dosierung sind sie deshalb frei von unerwünschten Nebenwirkungen. In meiner Arbeit verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, den menschlichen Organismus so in seiner Selbstheilung zu unterstützen, damit er selbst ein hormonelles Gleichgewicht erneut herstellen kann. Hierbei ist die Anwendung naturidentischer Hormone oft hilfreich.

Grundlage für jede Art von Behandlung des Hormonsystems ist eine umfassende, detaillierte Anamnese und eine aussagefähige Laboruntersuchung des Blutes oder des Speichels.

Schwerpunkte:

Liegt es an meinen Hormonen?

Nahezu täglich bekomme ich Nachrichten verzweifelten Patienten, die mich fragen, was sie gegen Symptom XY machen können.

Kennen Sie ein Mittel gegen Haarausfall?
Warum bekomme ich jetzt noch Pickel?
Wie werde ich die furchtbaren Hitzewallungen los?
Was mache ich mit der Diagnose PCOS?
Warum muss gerade ich eine Endometriose haben?
Warum bleibt meine Periode aus?
Welche Nahrungsergänzungsmittel empfehlen Sie bei unerfülltem Kinderwunsch?
Was soll ich essen, damit ich endlich wieder abnehme?
Warum kann ich seit Jahren nicht mehr (durch-)schlafen?
Warum erhöht sich mein Blutdruck mit jedem Lebensjahr?
Warum habe ich mit Mitte 30 bereits Wechseljahrsbeschwerden?

Man könnte die Liste endlos fortsetzen. Zumeist wurden jahrelang Symptome kaschiert, Pflaster auf Wunden geklebt und somit blieben die Ursachen für Beschwerden weiterhin bestehen – ein hormonelles Ungleichgewicht konnte entstehen.

Mein besonderer Fokus liegt auf der ganzheitlichen Linderung und Beseitigung von Zyklusbeschwerden, Erschöpfung, unerklärlicher Gewichtszunahme, Akne, PMS, PCOS, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, sexueller Unlust und allgemeinen Wechseljahrsbeschwerden.

Bei Männern kann sich ein hormonelles Ungleichgewicht in Form eines verstärkten Prostatawachstums (Prostataadenom), niedrigem Testosteron, einer eingeschränkten Libido, fehlendem Antrieb, depressiven Verstimmungen und vielem mehr äußern. Ein ganzheitlicher Ansatz kann helfen, auf sanfte Weise hormonelle Stoffwechselvorgänge zu regulieren. Therapeutisch eignet sich hier die Ergänzung fehlender Vitalstoffe, eine gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung, pflanzliche Präparate und die Meidung hormonähnlicher Stoffe (sog. Xenoöstrogenen) aus unserer Umwelt.

.. und wieder einmal ist es ein Gefühl von Traurigkeit und Verzweiflung, das in einem aufsteigt. Viele Paare versuchen immer wieder, ein Kind zu zeugen – ohne Erfolg. Was anfänglich noch Spaß macht und ein gemeinsames Ziel darstellt, wird schnell zur Belastung und Herausforderung und stellt die Beziehung auf die Probe. Kinderlosigkeit kann viele Ursachen haben:
Es können Störungen bei beiden Partnern vorliegen, Probleme beim Mann oder der Frau, oder es kann vielleicht sogar überhaupt keine medizinische Ursache festgestellt werden. Dann gilt es individuell die Gründe für den unerfüllten Kinderwunsch zu ermitteln und beide Partner in die Suche nach der Ursache einzubeziehen. Aus diesem Grund arbeite ich mit meinem komplementärmedizinischen Ansatz immer in enger Abstimmung mit schulmedizinischen Abklärungen. Und mit beiden Partnern.

Unsere moderne Lebensform überfordert die meisten von uns. Viele Menschen stehen unter Druck, überall abzuliefern, am besten gleichzeitig. Schlafen wir zu wenig oder sind wir traurig oder gestresst, geht der Körper vereinfacht gesagt in den Überlebensmodus und speichert mehr Fett für schlechtere Zeiten.

Bei anhaltendem Stress und Überforderung kann mit naturidentischen Hormonen und einer Änderung des Lebensstils sanft ausgeglichen und unterstützt werden. Rechtzeitig angewendet können so Erschöpfungssyndrome und Burn-out vermieden und bereits manifeste Erkrankungen behandelt werden. Depressive Verstimmungen, Angstzustände und Panikattacken müssen erst gar nicht entstehen.

Hungern, ohne dass das Gewicht wirklich runtergeht? Oder durch den Jo-Jo-Effekt am Ende wieder mehr auf der Waage steht? Wenn nun ein Hormon aus der Balance gerät, werden andere in Mitleidenschaft gezogen – ein Dominoeffekt. Schließlich spielen die Hormone aufeinander abgestimmt wie ein Orchester. Spielt einer schief, versuchen die anderen, das auszugleichen. Cortisol, z.B. hat eine negative Auswirkung auf unseren Blutzuckerspiegel. Und das betrifft nicht nur Frauen in hormonellen Umbruchphasen wie Pubertät, Schwangerschaft und Stillzeit oder Wechseljahren. Auch Faktoren wie Stress, Sorgen, Schlafmangel, Allergien, Alkohol, Infekte oder Medikamente können eine Rolle spielen.

Weitere Hormone wie Insulin, Ghrelin, Leptin, Glucacon, aber auch Schilddrüsenhormone – die Liste unserer gewichtsbeeinflussenden Hormone ist lang und die Ursachensuche zumeist sehr komplex. Gemeinsam gehen wir in einem umfangreichen Anamnese-Gespräch auf die Suche nach möglichen Einfluss-, und Störfaktoren und entwerfen einen ganzheitlichen individuellen Therapieplan.

Fest steht: Schlafstörungen können durchaus durch hormonelle Störungen ausgelöst werden. Das liegt daran, dass Hormone, die aus der Balance geraten sind, die Qualität und Quantität des Schlafes maßgeblich beeinflussen können. Grund kann in einem gestörten Cortisol/Melatonin Gleichgewicht verursacht zumeist durch zu viel Stress liegen.

Nachts werden einige wichtige Stoffwechselhormone gebildet. Schlafen wir nicht gut oder nicht ausreichend, ist die Bildung dieser Hormone beeinträchtigt. Dazu gehören unser Sättigungshormon Leptin Testosteron und die Hormone der Schilddrüse. Daher kommt es bei Schlafproblemen zu weitreichenden Konsequenzen für die Gesundheit. Ein ganzheitlicher Ansatz aus Nährstofftherapie, Stressmanagement, Bewegungs-, und Ernährungsverhalten in Kombination mit der geeigneten Schlafhygiene hat sich in meiner Praxis als hilfreich erwiesen.